18. Juni 2021

Kurz-Vorschau: #KUKWOB

„Erste Runde Kukesi, zweite Runde Desna, in Kopenhagen schellt das Telefon!“ So oder so ähnlich wird der Europapokal in Wolfsburg besungen. Durch den 7. Platz in der abgelaufen Saison 2019/20, hat sich der VfL Wolfsburg für das europäische Geschäft qualifiziert, jedoch mit dem unliebsamen Anhängsel der mühsamen Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League. „Da kann man nur verlieren, da kann man nur was falsch machen. Es wird nicht angenehm, die werden uns nicht den roten Teppich ausrollen“ sagte Admir Mehmedi vor dem Spiel gegen Fürstenwalde, über die kommenden zwei Spiele. Die erste Hürde im Pokal, Union Fürstenwalde, wurde erfolgreich überwunden. Jetzt steht das nächste Spiel am Donnerstag um 20:00 Uhr in Tirana, Albanien an.

Der Gegner
Über den Gegner ist nicht viel bekannt. Sie wurden die letzten drei Jahre Vizemeister in Albanien, 2017 feierte FK Kukesi mit der albanischen Meisterschaft seinen größten Erfolg und in der ersten Runde Europa-League-Qualifikation haben sie sich 2:1 gegen PFK Slavija Sofija durchgesetzt.
Die Saison in Albanien hat noch nicht begonnen bzw. wurde bis auf weiteres ausgesetzt, womit eben jenes Spiel gegen Slavija Sofija das einzige Spiel in der noch jungen Saison für die Albaner ist. Den besten individuellen Spieler, Kristal Abazaj, musste Kukesi nach abgelaufener Leihe wieder an den RSC Anderlecht abgeben. Der Außenseiter wird versuchen über seine körperlich robuste und kompakte Spielweise ein unangenehmer Gegner zu sein. Der Schlüssel für das Spiel wird die mannschaftliche Geschlossenheit sein. Es klingt wie immer bei einem Duell zwischen klein und groß.

VfL Wolfsburg
Nach dem 4:1 Auftaktsieg über Union Fürstenwalde, liegt der Fokus schon wieder beim nächsten Gegner und die Ausgangslage ist ähnlich. Es gibt nur eine Option: ein Sieg muss her. Durch einen frühen Rückstand und einiger nicht genutzter Großchancen, wirkt das Spiel gegen Union Fürstenwalde nicht so souverän wie es der Endstand vermuten lässt. An dieser Stelle sei der mahnende Finger erhoben, dass FK Kukesi solche Einladungen eher annimmt als Union Fürstenwalde. Die größte Aufgabe wird es sein, die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, weil der Qualitätsunterschied nicht weg zu reden ist. Es ist ähnlich wie in der ersten DFB-Pokal-Runde alles möglich, auch wenn sich in den meisten Fällen die Qualität durchsetzt.
Zurück im Kader sind Roussillon und Casteels, während die Langzeitverlezten William, Mbabu und Progracic, sowie Omar Marmoush mit Knieproblemen und Brooks nach der Ampelkarte aus dem Donezk Spiel ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

Spielerisch wird der albanische Vizemeister versuchen defensiv gut zu stehen und mit Kontern gelegentliche Nadelstiche zu setzen. Der VfL wird Geduld brauchen, um das defensive Konstrukt zu knacken, solche Fehler wie Gegen Union Fürstenwalde könnten dieses Mal härter bestraft werden. Alles in allem ist es trotzdem eine Pflichtaufgabe für die Wölfe, um die erneute Qualifikation für die Gruppenphase weiter voran zu bringen. .

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